Ist quasi so ein klassischer "Godzilla Film" und komplet aus der Sicht einer Amateurkamera
gedreht. Mehr will ich eigentlich dazu nicht sagen. Ich wurde damals leider gespoilert

Besser hätte ich das Schlusswort auch nicht schreiben können.Am ehesten lässt sich Inception noch mit dem ersten Teil der Matrix-Trilogie vergleichen – und zwar gleich in mehrerlei Hinsicht. Zum einen ist da die recht ähnliche Mischung aus grandios inszenierter Action und philosophischen Überbau, die sowohl Mainstream-Afficionados als auch Arthouse-Adepten gleichermaßen ansprechen dürfte. Zum anderen geht es in beiden Filmen um Welten jenseits der realen und um das Verhältnis von Welt und Vorstellung, um Illusion und Wirklichkeit und die Gefahren, sich darin zu verlieren.
Und zuletzt ist Inception auch ein Film über das Filmemachen selbst – zumindest am Rande. Denn geht es im Kino nicht vor allem darum, Träumen Gestalt zu verleihen und aus dem Phantasiegebilde eines Einzelnen einen kollektiven Traum, ein gemeinschaftliches Erlebnis zu machen, dessen Logik(en) und Wirkungsprinzipien allein dem Willen ihres Schöpfers/Regisseurs unterworfen sind? Beschreiben also die Traumwelten von Inception nicht letzten Endes die Utopie des Kinos als ein Ort, in dem Träume gemeinschaftlich erlebbar werden und an denen man sogar im Gegensatz zum Kino selbst aktiv werden kann? Zugegeben – solch eine neue Form des Kinos wäre verlockend. Doch zugleich macht der Film auch klar, welche großen Gefahren darin lägen. Denn wenn wir uns die Realität so erträumen, so gestalten könnten, wie es uns beliebt, welchen Anreiz gäbe es denn dann noch, in der wirklichen Welt zu leben?
Wenn in dem grandios ambivalenten Schlussbild des Filmes nichts Geringeres als das Happy End des Helden auf dem Spiel steht und wir darüber rätseln, ob das, was wir da sehen, nun Realität oder Traumgespinst ist, dürfte es aller Voraussicht nach so manchen Zuschauer geben, der sich wünscht, dieser Film sei ein Traum – und zwar einer, der noch möglichst lange andauert.
Vielleicht ist Inception doch nicht der ganz große Wurf geworden, auf den man befeuert durch die teilweise euphorischen Kritiken gehofft hatte - ein packender und raffinierter Film mit einer faszinierenden Prämisse ist Christopher Nolan dennoch ohne jeden Zweifel gelungen. Und das ist in Zeiten cineastischen Mittelmaßes schon ziemlich viel.
Naja also da ist ja net wirklich viel 3D mit drin... so toll find ich den insgesamt auch nicht.chainsaw hat geschrieben:Ich war vor ein paar Wochen übrigens im Kino und hab den neuen Resident Evil angeschaut. Das 3D-Erlebnis war zwar cool aber der Film echt voll beschissen...
will sich den noch jm anschauen ich hätte interresseKlein-Marina hat geschrieben:Naja also da ist ja net wirklich viel 3D mit drin... so toll find ich den insgesamt auch nicht.chainsaw hat geschrieben:Ich war vor ein paar Wochen übrigens im Kino und hab den neuen Resident Evil angeschaut. Das 3D-Erlebnis war zwar cool aber der Film echt voll beschissen...