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Verfasst: Sa Mär 25, 2006 1:43
von Dor Kalach
Ich muss mich ausnahmseweise auch mal zu WOrt melden..

V from Vendetta erhält auch von mir 10 von 10 Rote Rosen
denn wied eiser Film echt schön herausstellt, Eine Idee kann nicht sterben.
Obwohl stellenweise etwas seltsam ist er doch Gesellschaftskritisch und Beschäftigte mein armes GEmüt noch über den Abspann hinaus..

Verfasst: Sa Mär 25, 2006 20:20
von Vera
The Jacket

Ein Golfkriegsverteran, der nur knapp einen Kopfschuss überlebte, kommt nach einer Gerichtsverhandlung, in der er unschuldig verurteilt wird, in eine geschlossene Anstalt für Gewalttäter.
Dort muss er sich hilflos den illegalen und sehr fragwürdigen Tests eines Irrenarztes unterziehen.
Eine sehr interessante und komplexe Geschichte nimmt ihren unwiderbringlichen Lauf.

Schauspielerisch eine Glanzleistung von Adrien Brody und Keira Knightley.

Deshalb von mir 9 von 10 Zwangsjacken und das Prädikat: sehr sehenswert!

Verfasst: Mo Mär 27, 2006 13:22
von Evil Gretchen
Inside Man

Karrieregeiler Polizist bekommt den Auftrag seines Lebens (weil der Vorgesetzte in Urlaub ist). In diesem sieht er die Chance befördert zu werden, und seiner großen Liebe ein besseres Zuhause und einen Diamantring zur Hochzeit bieten zu können.
Der Gegenspieler: Ein "genialer" Bankräuber und seine Crew, die eine kleine Filiale einer Großbank ausrauben.
Der nette Polizist versucht die etwa 40 Geiseln lebend aus der Bank zu bekommen, der nette Bankräuber ist den Polizisten aber (bis auf eine Szene) immer einen Schritt vorraus. Doch nicht genug, es gibt ja noch die hübsche Frau, die im Auftrag des Bankleiters den Polizisten in die Quere kommt, während sie den Bürgermeister erpresst. Und aufeinmal geht es um Diamanten und ein geheimnisvolles Dokument, dass geldgierige Beziehungen des Bankleiters zu Nazis beweist.
Tja, der Zuschauer wartet ab, versucht die manchmal sehr langatmigen Szenen zu übersehen, und freut sich am Ende für den Bankräuber, der noch einmal seine Nettigkeit beweist.
Trotz allem eine nette ;) Geschichte mit netten Schauspielern, und immerhin dem Versuch mit etwas Gesellschaftskritik den typischen "Wir-rauben-auf-geniale-Weise-die-Bank-aus-und-jeder-mag-uns"-Film auszumöbeln. Ein paar sehr gute Szenen mit viel Humor und Geschick gleichen auch wieder ein paar der genannten Mängel aus, so dass der Film trotzdem gut Abend füllend ist.
Und wer ins Kino geht, um danach Cocktails zu trinken, der dürfte mit dem Streifen bestens bedient sein.

Damit gebe ich 8,5 von 10 Spielzeugpistolen

Verfasst: Di Apr 04, 2006 20:39
von chainsaw
-zu Imperium der Wölfe...
Finde einige Elemente der Story sind ziemlich weit hergeholt. Nach einer athmosphäreschaffenden, vielversprechenden halben Stunde, entwickelt sich die Storyline zu einer verzwickten, ineinander verworrenen, sich ständig wandelnden Zusammenführung unglaubwürdiger und (für mich^^) schwer nachvollziehbarer Begebenheiten.
War nach dem Film unfähig, die Handlung zu rekonstruieren, da die Konzentration äusserst strapaziert war...von mir höchstens 5 von 10 Punkten

Verfasst: So Apr 23, 2006 22:11
von Vera
Gegen die Wand

Cahit, ein 40 jähriger türkischer Alkoholiker der in Hamburg lebt, versucht sich umzubringen.
Sibel, eine 20 jährige Türkin die das Leben zu sehr liebt um eine anständige Muslimin zu sein, schneidet sich um dem Gefängnis, ihrer sehr konservativen, strenggläubigen, muslimischen Familie zu entkommen die Pulsadern auf und überlebt ebenfalls. In der Klinik lernt sie Cahit kennen, und bittet ihn sie zu heiraten um aus der Familie rauszukommen. Er willigt ein.
Am Anfang funktioniert dieses ungleiche Paar, bis sie sich wirklich ineinander verlieben. Danach schlittern die beiden unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu.

Ein Film über Beziehungen, Ehrenmorde, die wahre Liebe, das Leben von Türken in Deutschland und in der Türkei.

Seit langen hat mich kein Film mehr so bewegt und mir gezeigt wie kompliziert das Leben sein kann.

Vom mir bekommt dieser Film 7 von 10 türkischen Folklore Bands.

Verfasst: Mo Apr 24, 2006 9:06
von Helge
Das Leben der Anderen

Ein typischer Gesichterfilm würde ich normalerweise sagen:
HGW ist StaSi-Hauptmann, korrekt wie ein deutscher Offizier nur sein kann, Dozent an der StaSi-Hochschule und linientreu bis zum Abwinken.
Leben tut er nicht wirklich - sein Dasein ist minuziös durchorganisiert, seine Wohnung ein trübes Loch, er isst abedns Reis mit Tomatenmark usw.
Sein umtriebiger, karrieregeiler Vorgesetzter (nicht so intelligent aber bei weitem opportunitischer) schleppt ihn ins Theater, wo er den Kulturminister treffen wil, der ihm eröffnet, er solle etwas gegen den Autor des Bühnenstücks ausgraben, da dieser ihm auf dem Weg ins Bett der Hauptdarstellerin im Weg steht (diese trifft sich notgedrungen mit dem Minister, weil sie um ihre Karriere fürchtet - hat man doch schon wiederholt Künstler auch aus solchen Gründen kaltgestellt).
Damit beginnt eine riesige Überwachungsaktion, bei der HGW zunächst perfekt funktioniert. Allerdings beginnt ihn das Zusammenleben des klugen, unbeschwerten Bühnenautors und der labilen und übersensiblen Schauspielerin ihn irgendwann zu berühren (er leistet sich sogar mal eine lizenzierte Prostituierte - Kulmination eines leblosen Daseins). Als ein befreundeter Regisseur, der mit Berufsverbot belegt war, Selbstmord begeht, erlebt HGW die Krise durch seine Kopfhörer fast hautnah mit und beginnt Entscheidungen zu treffen, die weitreichende Konsequenzen haben werden...
Ein ruhig erzählter Film mit erstklassigen Darstellerinnen und Darstellern, der sich Zeit nimmt, die Handlung aufzubauen.
Mir sind einige Beweggründe des Hauptmanns (großartig: Ulrich Mühe) immer noch nicht ganz klar, aber das müssen sie auch nicht unbedingt, da es keine Einzelereignisse sein müssen, die einen Menschen verändern...
Ein tragischer, spannender, manchmal ein wenig pathetischer Film, der das Schicksal einer Reihe von Menschen in der perfiden Mühle der staatlichen Bespitzelung dramatisiert.
Keine echte Aufarbeitung aber Unterhaltung mit gewissem Tiefgang.

9 von 10 Abhörmikrofonen

Verfasst: Do Jun 22, 2006 23:13
von chainsaw
Kultfilm aus Schweden:
"Kopps" (wird glaub so geschrieben, bedeutet dasselbe wie Cops)

Ein lustiger Haufen von Provinzbullen, die in ihrem Kuhkaff im Prinzip absolut nix zu tun haben. Aufgrund der fehlenden Kriminalität soll eines schwarzen Tages ihre Dienststelle geschlossen werden.
Deren genialer Plan um ihre Arbeitsplätze zu behalten: Erzeugung von Kriminalität!

Natürlich eine etwas platte Story, aber dennoch eine geniale Komik. Schon länger her dass ich bei einem Film so gelacht habe!

Von mir 9 von 10 Dienstmarken


Don't fuck with Benny the Cop!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Verfasst: Do Jun 22, 2006 23:31
von chainsaw
Bad Santa

Ach du Kacke....eine Weihachtsmannkomödie!

Dacht ich auch erst. Aber es weihnachtet nicht all zu sehr, keine Angst. Passable Schwarz-komödie mit einigen Szenen die den Film sehenswert machen.

7, 25 von 10 besoffenen Santas

Verfasst: Do Jun 22, 2006 23:38
von chainsaw
The man who wasn't there

Hab ich mir vor nem Jahr mal in der Videothek auf gut Glück ausgeliehen und war echt begeistert. Wollte den Film schon immer weiterempfehlen, habs aber nie getan...deshalb hier.

Rabenschwarze Tragik-Komödie, die das "freudige" Leben eines Mannes portraitiert (Ich-Perspektive). Passenderweise in schwarzweiß gehalten.


9 von 10 Depressionen

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 11:41
von Meara
Hier was was man sich auf keinen Fall anschauen sollte
Fluch der Karibik 2

Es ist mir absolut unverständlich wie man mit so viel Geld und so geilen Computereffekten einen so schämenswerten Film drehen kann.Übel

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 12:01
von Magnetklaue
Komisch, ich mochte ihn. Aber ich mag ja eben Fechten und sowas...aber offene Enden sind bleed.

Anja.

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 13:12
von Vera
Mir hat der Film eigentlich auch ganz gut gefallen....

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 14:12
von Christoph
Yeaha, ich fand ihn auch eher enttäuschend.

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 14:22
von hawk_myarsis
hmm, als jemand der den Film noch nicht gesehen hat: Mit welchen Erwartungen seit ihr denn in den Film gegangen? Ich würde 90 minuten Popkornkino ohne Handlung mit einem amüsanten Johnny Depp erwarten. Wird sogar das enttäuscht?

Verfasst: Mo Jul 31, 2006 15:03
von Christoph
hawk_myarsis hat geschrieben:hmm, als jemand der den Film noch nicht gesehen hat: Mit welchen Erwartungen seit ihr denn in den Film gegangen? Ich würde 90 minuten Popkornkino ohne Handlung mit einem amüsanten Johnny Depp erwarten. Wird sogar das enttäuscht?

Ja.... nein.... weiß nicht...

Es sind 150 Minuten, die wir Matrix II sind. Schöne Bilder, zwei oder drei nette Gags - nichts im Vergleich mit FdK Teil 1. Wirkt alles bemüht und wie ein Wegweiser zu "Es gibt noch einen dritten Teil, ätsch!"